Die Süddeutsche Zeitung titelte in einem Artikel der heutigen Druckausgabe "Omikron hält Börsen in Schach". Die kryptisch anmutende Überschrift kann nur verstehen, wer a) "Omikron" als Corona-Variante erkennt und b) mit "Börsen" richtig die weltweiten Aktienbörsen assoziiert. Inhaltlich geht's in dem Artikel naturgemäß nicht um Schach, sondern um das verhaltene Kaufgebaren an den Handelsplätzen.

Doch auch Schach hält Omikron in Schach. Der Dortmunder Bezirksspielleiter weist in einer eMail an die Spielleiter der Vereine auf einen neuen Erlass der Landesregierung hin:

"Das MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales) hat grundsätzlich die Maskenpflicht am Brett vorgeschrieben.

Das Hygienekonzept des Schachbundes NRW wurde bereits geändert, die Anordnung gilt ab sofort.

Das bedeutet, dass während des gesamten Mannschaftskampfes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, auch am Brett."

Es steht zu befürchten, dass aufgrund der Vorschrift weitere Spielterminverlegungen oder "0:8"-Ergebnisse die Folge sein werden. Die Reaktion des Schachbundes NRW bestand jedoch zunächst lediglich in der erneuten Anpassung seines Hygienekonzepts.

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