Kantersieg und Hoffnungsschimmer

Letzten Sonntag waren wieder drei unserer Teams im Einsatz: Die Erste empfing zuhause mit der SG Bochum den Tabellenletzten der Verbandsklasse Gruppe 2, und unsere beiden Kreisligamannschaften spielten auswärts gegen DSV IV, bzw. Ewaldi Aplerbeck II. Vor Ort im Café des Hansmann-Hauses konnte ich noch Zeuge eines überzeugenden Kantersieges unserer Vierten werden. Schon relativ rasch war der FS98 durch den etwas glücklichen Partiegewinn von Humam Al Kassas in Führung gegangen, Eugen Tautz punktete ebenfalls voll und Rudolf Herrmann steuerte noch ein Remis bei, sodass bereits nach zwei Stunden Spielzeit eine komfortable 2,5:0,5-Führung für uns erreicht worden war.

Doch für den DSV sollte es noch schlimmer kommen, kein einziger Partiegewinn war ihm vergönnt. Die letzte Chance, noch etwas Ergebniskorrektur zu betreiben, hatte Christian Bommerts Gegner am ersten Brett. Einen Damenausfall im unpassenden Moment konnte Christian jedoch mit einer nicht zu parierenden Mattdrohung beantworten, und somit ging auch diese Partie zu unseren Gunsten aus. 7,5:0,5 hieß es am Ende für die Vierte, die damit ungeschlagen die Tabelle in der Kreisliga anführt und weiter auf Aufstiegskurs bleibt. Beim Auswärtsspiel der Fünften hoffte Mannschaftsführer Klaus Collisy auf einen doppelten Punktgewinn, da der DWZ-Vergleich mit Ewaldi Aplerbeck an den meisten Brettern zu unseren Gunsten ausfiel. Doch "entscheidend is auf'm Brett", und da gingen alle Partien an den ersten drei Brettern für uns verloren. Das Mannschaftsremis retteten dann die Gewinnpartien von Ingo Grüneberg, Florian Schirmer und Ala Eddin Alo, Lilo Böckmann und Alexander Kopelevitsch spielten jeweils remis. Immerhin hat sich die Fünfte mit diesem 4:4 aus der Abstiegszone befreit. Dies gelang unserer Ersten noch nicht ganz, obwohl der Mannschaftskampf gegen eine Bochumer Rumpftruppe (zwei unbesetzte Bretter!) deutlich und ohne Partieverlust mit 6,5:1,5 gewonnen wurde. Als "Bester unter den Letzten" belegen wir nun den drittletzten Platz, allerdings liegt das Feld noch eng beisammen: Gerade drei Punkte trennen uns vom zweiten Tabellenplatz. Beim Duell mit dem direkten Tabellennachbarn Unser Fritz im vorgezogenen Spiel am 13. Januar wird sich zeigen, ob der positive Trend der letzten Mannschaftskämpfe weiter anhält.

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