Schach weiter in der Warteschleife

Eigentlich sollte ja schon am 11. Juni beim Kongress des Schachbundes NRW eine Entscheidung im Umgang mit der aktuellen Saison 2019/20 gefallen sein. Der Kongress wurde jedoch abgesagt, die von den Präsidiumsmitgliedern vorformulierten Jahresberichte lieferten kaum Bezüge zur Corona-Pandemie. Nachträglich wurde die Turnierordnung geändert, sodass der Bundesspielausschuss nun flexibel entscheiden kann, wann die Saison endet und die neue beginnt.

Damit hat sich praktisch an der Situation, wie sie hier schon am 12. Mai geschildert worden ist, nichts geändert: Im Raum stehen immer noch die Optionen, die Saison bis ins Frühjahr 2021 zu verlängern, oder sie vorher abzubrechen - wahlweise dann mit oder ohne Wertung des erreichten Tabellenstandes.

Der Deutsche Schachbund, der den Spieplan für die 2. Bundesliga verantwortet, und die Landesverbände, verantwortlich für den ganzen Rest darunter, hofften auf ein Terminsignal aus der 1. Schachbundesliga, die als eigenständiger eingetragener Verein agiert. Dessen Geschäftsführer und die Vertreter der betroffenen 16 Vereine kamen jedoch bei einer Videokonferenz am 21. Juni zunächst nur überein, die Möglichkeit einer zentralen Abschlussveranstaltung nach den Sommerferien zu prüfen. Unter welchen Bedingungen so ein Turnier - zu spielen sind sieben Runden Mannschaftskampf - durchführbar wäre, soll nun bis zum 12. Juli geklärt und in einer neuerlichen Videokonferenz beraten werden.

Es ist daher nicht zu erwarten, dass vor Ablauf der Sommerferien in NRW verbindliche Terminentscheidungen des Bundesspielausschusses getroffen werden. Auch für uns auf Bezirksebene heißt es demnach weiter warten ...

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