Grußwort des 1. Vorsitzenden der SG Dortmund

Liebe Schachfreunde,

das Jahr 2020 geht zuende. „Ein Glück!“, möchte man ausrufen, denn dieses Jahr hat uns nicht viel Gutes beschert.

In den letzten Wochen mussten wir sogar Abschied nehmen von einigen verdienten und beliebten Schachfreunden, stellvertretend kann ich an dieser Stelle nur drei Personen erwähnen:

  • Unser langjähriger Schulschachreferent Werner Aust ist einer langen Krankheit erlegen.
  • Der ehemalige Schachlehrer Babak „Bobby“ Sohraby wurde im Iran Opfer von Corona.
  • Mit Helmut Kuttnick haben  wir ein Urgestein der Dortmunder Schachszene verloren.

Der Schachbetrieb ist auf weiter Strecke zum Erliegen gekommen und ein Ende der Durststrecke ist noch nicht in Sicht. In manchen Vereinen ist seit März keine Figur mehr aus dem Schrank geholt worden. Spiellokale sind geschlossen, die Saison 19/20 musste abgebrochen werden, eine Saison 20/21 wird es nicht geben.

All das mag deprimierend sein, aber es hilft ja nicht sich dem Trübsal zu ergeben. Meine größte Sorge ist, dass einige Vereine aus der Coronalethargie nicht mehr aufwachen.

Deshalb nutzt die Gelegenheiten für Aktivitäten und Kontakte, derzeit geht das vielleicht nur über das Internet. Aber online kann man spielen, trainieren oder auch nur quatschen. Vieles ist möglich und besser als sich im Keller zu verstecken und kein Lebenszeichen zu senden.  Unsere nächste Mitgliederversammlung wird vermutlich ebenfalls online stattfinden müssen. Wir alle machen viele neue und vielleicht auch wertvolle Erfahrungen in dieser Zeit.

Ich bin zuversichtlich, dass bald auch wieder Präsenzveranstaltungen möglich werden.

Darauf können wir uns freuen im kommenden Jahr 2021.

Ich wünsche allen Schachfreunden einen guten Rutsch und bleibt gesund!

Christian Goldschmidt

1.  Vorsitzender der Schachgemeinschaft Dortmund

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