Hier mal ein Schachrätsel der etwas anderen Art, das sich aber mit ein bisschen Vorstellungskraft (oder Bastelarbeit) ganz gut lösen lässt:
Die Schachpartie ist vorbei. Max hat verloren. Er ist ein schlechter Verlierer; darum möchte er Paul, seinen Partner, reinlegen: "Stelle Dir eine Scheibe vor, deren Durchmesser der Länge einer Kante unseres Schachbretts entspricht. Stell Dir weiterhin vor, ich legte diese Scheibe so auf das Schachbrett, dass die Mittelpunkte der beiden Flächen genau übereinander liegen. Wie viele der 64 Quadrate des Schachbretts sind dann vollständig von der Scheibe bedeckt?" (Anmerkung: Das Schachbrett ist randlos, die 64 Felder füllen das Brett komplett aus.)
zitiert aus: "Zweistein. 87 neue Logeleien aus dem ZEITmagazin", Verlag Rasch und Röhring, 1985
Zur Auflösung:
Geometrisch ergibt sich bei diesem Rätsel ein Quadrat, das einen Kreis umschließt. Der Einfachheit halber kann man auch nur einen Viertelkreis betrachten, und man sieht, dass die Randfelder des Schachbretts nicht komplett bedeckt sein können - ergibt schon mal 7 Felder (vier in der Grundreihe plus drei am Rand). Außerdem wird auch das zweite Feld in der langen Diagonalen nicht komplett bedeckt, also nochmal eines hinzuzählen, ergibt in der Summe 8; multipliziert mit 4 sind es 32 Felder (also die Hälfte des Schachbretts!) die nicht komplett von der Scheibe verdeckt werden, und somit 32 Felder, die vollständig bedeckt werden!










