4er-Pokal: Jetzt geht's gegen Münster!

So ein bisschen aufregend war's ja schon: Zum ersten Mal im 4er-Pokal auf NRW-Ebene dabei und dann gegen ein komplett unbekanntes Team aus einem anderen Verband antreten ... Wer sind die? Und wie stark sind die? Durchaus relevante Fragen, auf die ich als Pokalmannschaftsführer auch nur allgemeine Antworten hatte, da die konkrete Aufstellung der gegnerischen Mannschaften erst vor Ort offenbar wurde, und die Auslosung der Spielpaarungen vom Schiedsrichter ebenfalls erst vor Spielbeginn vorgenommen wurde. Doch ein Detail in der Ausschreibung schränkte die möglichen Losentscheide drastisch ein, da mit dem SC Geseke und dem SC Wadersloh-Diestedde zwei Mannschaften aus dem selben Verband kamen, die am ersten Wettkampftag der Runde nicht gegeneinander gelost werden durften. Was im Umkehrschluss bedeutete: Wir hatten zunächst nicht gegen den SK Münster zu spielen. Das Los führte uns schließlich gegen die Mannschaft aus Geseke, der aber die Rolle der "Heimmannschaft" zukam. 4er Pokal Geseke (4.2)Wir traten diesmal in der Aufstellung Igor Khess, Jörg Grube, Christoph Lauche und Udo Jost an, und die Besonderheit bei der Farbverteilung im 4er-Pokal legte fest, dass Igor und Udo mit Weiß spielen konnten. In der zweiten Paarung empfing der SK Münster den Gast aus Wadersloh. Nach den Hinweisen des Schiedsrichters zu Bedenkzeit, "Berliner Wertung" und Verfahren bei Mannschaftsunentschieden (dann wäre ein doppelrundiger Blitzentscheid fällig) und meiner knappen Begrüßung als Vertreter des ausrichtenden FS 98 ging es dann los - Zeit für ein Tässchen Kaffe und Schnittchen (dafür Dank an Helmut Pauli!). Doch schnell zeigte sich an den Brettern 2 bis 4 eine Tendenz zu Abtausch und Verflachung, selbst an Udos Brett waren nach knapp zwei Stunden Gesamtspielzeit schon sämtliche Leichtfiguren abgetauscht. Das erste Remisangebot erhielt jedoch Christoph, der nach vorübergehendem Figurenopfer, Rückopfer und Damentausch mit seinem König auf d7 etwas unbequem stand und in das Remis einwilligte. Ähnlich luftig, nämlich auf d6, stand Jörgs König, auch in seiner Partie war relativ rasch eine Leichtfigur und die Dame getauscht worden, und auch an seinem Brett einigte man sich auf ein Remis. Eine Punkteteilung, die schließlich auch Udo mit seinem Gegner vereinbarte, womit die Last der Entscheidung allein auf Igors Schultern am Spitzenbrett ruhte - und der ein Remisangebot seines Gegners ungerührt ausschlug. In der Folge gelang es ihm, durch variables Spiel gegen die Schwächen in der gegnerischen Stellung kleine positionelle Vorteile anzuhäufen. Den Versuch, durch aktives Spiel Entlastung zu bekommen, konnte Igor eiskalt kontern und seinen Gegner schließlich Mattsetzen - 2,5:1,5 für uns! Ein schöner Sieg für Igor und ein toller Schlusspunkt für unseren Auftakt in der NRW-Vorrunde. Da der parallel ausgetragene Kampf mit 4:0 an den SK Münster ging spielen wir nun am morgigen Sonntag gegen die Domstädter, Schlachtenbummler sind ab 11 Uhr im Westfalenkolleg gerne gesehen!

Nachtrag: Die Einzelergebnisse der Samstagsrunde stehen jetzt im Ergebnisportal bei nrw.svw.info 

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